Der Kapellenberg 759 Meter üb. NN

Der Kapellenberg 759 Meter üb. NN. Er besteht aus Fichtelberggranit. Der Grundbesitz gehörte bis Mitte des 15. Jahrhunderts zum Deutschen Ritterorden mit Sitz in Eger. Danach wurde Schönberg ein Rittersitz. Auf dem Berg befand sich ein frühgeschichtliche Befestigung. Der Wallgraben ist heute noch erkennbar. Seit 1931 ist ein Aussichtsturm verhanden, der 1997 erneuert wurde. lrn Turm befindet sich eine Säule der mitteleutopäischen Gradmessung aus dem Jahre 1864. Am Osthang des Kapellenberges stand die Kapelle Sankt Ursula. Neben der Ruine befindet sich die Quelle des Heilig- oder Goldbrunnenn, den eine Granitplatte mit einem eingehauenen Gabelkreuz und Pfeil deckt. Unter dieser Platte soll sich ein Goldschatz befinden. Aber die Wassermassen der Quelle sollen so stark sein, daß das Böhmische Becken überflutet wurde. Das Mauerwerk der Ruine der Kapelle läßt ein viereckiges Schiff mit einem fünfeckigen Chorraum erkennen. Erbaut wurde sie zwischen dem 14. u. 15. Jahrhundert.

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