Die Chursächsische PhilharmonieNach der Entdeckung von Heilquellen in Bad Elster ließ der Gerichtsdirektor
Staudinger im Jahre 1817 seinen Mitbürger Johann Christoph Hilf (1783-1885)
aus ortsansässigen Musikern ein Orchester zusammenstellen. Hilfs Sohn
Christoph Wolfgang (1818-1911) wurde ein ausgezeichneter Musiker, war
Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters und Solist unter Felix
Mendelssohn-Bartholdy, sowie ein von Kollegen wie Schumann, Spohr und
Marschner geschätzter Komponist, als Elster im Jahre 1848 königlich-sächsisches
Staatsbad wurde. Unter seiner Leitung avancierte das aus 36 Musikern bestehende
Orchester zur Königlichen Badekapelle und wurde damit ein unverzichtbarer
Bestandteil der vogtländischen Kultur. Die gesellschaftlichen Veränderungen
in Deutschland Ende der 80er Jahre dieses Jahrhunderts haben wiederum
neue Anforderungen an den Musikbetrieb in den Sächsischen Staatsbädern
und im Vogtland gestellt. Die Chursächsische Philharmonie wird als regional bedeutsame Einrichtung durch den Kulturraum Vogtland gefördert. Mit Übernahme der gesamten Kulturtätigkeit für die Sächsische Staatsbäder GmbH ab Juli 2000 und der damit verbundenen Gründung der Abteilung „Veranstaltungsmanagement“ geht die Chursächsische Philharmonie als modernes Dienstleistungsunternehmen zukunftsorientierte Wege. Florian Merz, Musikdirektor
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